Bereits im Vorfeld sollten die Dinge, die nicht unbedingt benötigt werden, in Kartons verpackt und ordentlich gestapelt werden, so dass sie nicht im Weg stehen. Ein eigens dafür leer geräumtes Zimmer wäre ideal, damit kein allzu großes Chaos auftritt. Die Kartons sollten sauber und gut leserlich beschriftet werden, damit die Umzugshelfer gleich Zerbrechliches gesondert packen und jeden Karton direkt in den richtigen Raum stellen. So spart man es sich, jeden Karton unnötig zu heben. Auch kann man bereits einen oder zwei Tage vor dem Umzugstag nicht mehr benutzte Möbel auseinanderbauen, Hängeschränke abhängen und Bücherregale auseinanderbauen. Am Umzugstag selber ist es unabdingbar, bereits früh morgens die letzten, noch nicht verpackten Dinge in Kartons zu verstauen, das Bett auseinander zu bauen und vielleicht noch ein paar belegte Brote für die Helfer vorzubereiten. Für einen Umzug aus einer durchschnittlich großen Wohnung braucht man, je nach Anzahl der Helfer, mindestens einen ganzen Tag, ohne Auf- und Abbauzeiten der Möbel.
Am Umzugstag sollten die Aufgaben gut verteilt sein. Jeder Helfer sollte wissen, was er zu tun hat. Wer nicht so schwer heben und tragen kann, hilft durch Anweisungen mit, unterstützt die Helfer durch das Tragen von leichteren Dingen wie Pflanzen oder Bettzeug oder kümmert sich allgemein um die Organisation. Wichtig ist, dass die Helfer gut mit Getränken versorgt werden und sich auch mal eine kleine Pause gönnen, denn ein Umzugstag kann durchaus lang und anstrengend werden. Die letzten Elektroleitungen und Wasseranschlüsse müssen getrennt werden, die Möbel müssen platz sparend und sicher im Transporter verstaut werden, und die alte Wohnung muss, nach dem Entfernen sämtlicher Gegenstände, nach den Bedingungen im Mietvertrag gereinigt übergeben werden. Hierzu wird mit dem alten Vermieter meist ein Übergabeprotokoll gefertigt, welches von beiden Seiten unterschrieben wird und als rechtliche Grundlage bei später auftauchenden Schäden dienen kann. Des weiteren sollte das Treppenhaus der alten Wohnung gereinigt werden, um das Mietverhältnis korrekt zu beenden.
Kommt man mit dem Möbeltransporter in der neuen Wohnung an, sollte man als erstes für eine funktionierende Beleuchtung sorgen. Betten sollten als erstes aufgebaut werden, damit zumindest die Nachtruhe ungestört stattfinden kann. Danach sollten alle Möbel oder Möbelstücke in die für sie vorgesehenen Räume verbracht werden, um den anschließenden Aufbau einfacher zu gestalten. Auch die Kartons sollten nicht planlos gestapelt werden, da dies ein späteres Auspacken erschwert. Im Anschluss an das Ausladen des Transporters sollte allen Helfern für ihre Arbeit gedankt werden, ebenso kann man sie zu einer eventuellen Einweihungsfeier eingeladen werden.
(Bild: © Viktor Mildenberger / PIXELIO )